Ernährungslexikon
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Vitamin A
ist fettlöslich und notwendig für die Sehzellen im Auge. Es verhindert, dass wir nachtblind werden. Es reguliert die Fortpflanzung, das Wachstum und die Funktion der Zellmembranen und sorgt für eine gesunde Haut und intakte Schleimhäute. Carotin wird im Körper zu Vitamin A umgewandelt.
Vitamin B1
ist wasserlöslich und Enzymbestandteil im Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel. Es beeinflusst die Nerven- und Muskelfunktionen.
Vitamin B12
ist wasserlöslich und reguliert den Fettsäure- und Aminosäurestoffwechsel. Es fördert die Bildung roter Blutkörperchen und den Aufbau von Zellkernmaterial. Es kommt fast nur in tierischen Lebensmitteln vor.
Vitamin B2
ist wasserlöslich und unterstützt die Energiegewinnung aus Eiweiß, Fett und Kohlenhydraten und sorgt dafür, dass die Zellmembranen zum Stoffaustausch richtig funktionieren.
Vitamin B6
ist wasserlöslich und wirkt vor allem beim Aminosäurestoffwechsel und Aufbau neuer Proteine. Es fördert die Bildung von roten Blutkörperchen und Antikörpern.
Vitamin C
ist wasserlöslich und erhöht die Widerstandskraft gegen Infektionskrankheiten. Es ist wichtig für die Wundheilung und vermindert schädliche Oxidationsprozesse im Körper.
Vitamin D
ist fettlöslich und verbessert die Aufnahme von Calcium und Phosphor und fördert dadurch den Knochenaufbau. Vitamin D wird bei ausreichender Sonnenbestrahlung (ca. 5 min./Tag) auch vom Körper selbst aus Cholesterin in der Haut gebildet.
Vitamin E
ist fettlöslich und schützt vor schädlichen Oxidationsprozessen im Körper. Es stabilisiert die Zellmembranen und ist wichtig für die Regulation der Eiweißsynthese. Es wirkt mit bei der Bildung der roten Blutkörperchen.
Vitamin K
ist fettlöslich und gewährleistet eine normale Gerinnungsfähigkeit des Blutes.
Vitamine
sind Wirkstoffe und essentielle Bestandteile der Ernährung. Sie sind unentbehrlich für den geregelten Ablauf des Lebens. Sie stehen funktionell den Hormonen und Enzymen nahe und werden meistens vom menschlichen und tierischen Organismus nicht hergestellt. Provitamine (Vorstufen) werden zum Teil mit der Nahrung aufgenommen und im Organismus in Vitamine umgewandelt. Unzureichende Zufuhr von Vitaminen durch einseitige Ernährung oder ungenügende Resorption verursachen Vitaminmangelerscheinungen. Der Bedarf an Vitaminen ist abhängig von Lebensalter, Stoffwechsellage, Klima, körperlicher Belastung, Ernährungsform, Krankheit, Schwangerschaft etc. Brot (v.a. Vollkornbrot) stellt eine bedeutende Vitaminquelle dar.
Fettlösliche Vitamine: Vitamin A, D2, E, K und Provitamin A.
Wasserlösliche Vitamine: Vitamin B1, B2, B6, B12, C, Niacin, Folsäure, Pantothensäure und Biotin.
Fettlösliche Vitamine: Vitamin A, D2, E, K und Provitamin A.
Wasserlösliche Vitamine: Vitamin B1, B2, B6, B12, C, Niacin, Folsäure, Pantothensäure und Biotin.
Vollkornbrot
bezeichnet Brot, das zu mindestens 90%* aus Roggen- oder Weizenvollkornerzeugnissen in beliebigem Verhältnis zueinander hergestellt wird.
* bezogen auf Getreidemahlerzeugnisse
* bezogen auf Getreidemahlerzeugnisse
Vollkornmehl
bezeichnet ein Getreidemahlerzeugnis, das alle Bestandteile des Kornes einschließlich der Schale enthält.
Vollkornschrot
stellt gröberes Mahlerzeugnis aus Roggen oder Weizen dar, das alle Bestandteile des Korns inklusive der Schale enthält. Durch den Schalenanteil ist Vollkornschrot sehr ballaststoffreich.
Vollwertige Ernährung
bezeichnet die Zufuhr aller essentiellen Nährstoffe in bedarfsgerechter Menge, die in einer ausgewogenen Mischkost aus pflanzlichen und tierischen Nahrungsmitteln enthalten sind.
Vollwertkost
wird eine alternative Ernährungsform nach Prof. Kollath genannt. Sie ist eine erweiterte ovo-lacto-vegetabile Kostform.

